Amazon Search Query Performance 2026: SQP nutzen
Amazon Search Query Performance 2026: Wie Sie den SQP-Report aus Brand Analytics lesen, Keywords priorisieren und mit prädiktiver KI in Umsatz umsetzen.

Der Search Query Performance Report (SQP) ist eines der wertvollsten Werkzeuge, das Amazon Markeninhabern gibt, weil er zeigt, wie Käufer wirklich suchen, klicken und kaufen. Die Kurzfassung: SQP ist ein Bericht innerhalb von Brand Analytics, der für Ihre relevantesten Suchbegriffe den kompletten Trichter abbildet, von Impressions über Klicks und Warenkorb-Hinzufügungen bis zum Kauf, und dabei Ihren Markenanteil dem Gesamtmarkt gegenüberstellt. So sehen Sie nicht nur, wonach gesucht wird, sondern wo Sie im Wettbewerb gewinnen und wo Sie Marktanteile verlieren. Der Zugang setzt die Brand Registry voraus. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen 2026, wie Sie den SQP-Report lesen, welche Schlüsse Sie ziehen und wie eine prädiktive Lösung wie MarketplAIce diese Erkenntnisse in vorausschauende Gebote übersetzt. Wie Brand Analytics insgesamt hilft, ergänzt der Beitrag zur Amazon Marketing Cloud.
Was der SQP-Report zeigt
SQP bricht die Leistung Ihrer Produkte auf einzelne Suchbegriffe herunter. Für jede Suchanfrage sehen Sie, wie oft sie zu Impressions, Klicks, Warenkorb-Hinzufügungen und Käufen geführt hat, sowohl für den gesamten Markt als auch für Ihren Markenanteil.
Damit ist SQP eine der wenigen First-Party-Quellen, die zeigt, wie sich Käufer entlang des Trichters verhalten. Sie erkennen nicht nur, welche Begriffe Volumen bringen, sondern an welcher Stelle Sie Käufer verlieren, etwa viele Klicks, aber wenige Käufe.
Der Report bietet zwei Sichten, eine Marken- und eine ASIN-Sicht, und lässt sich über verschiedene Zeiträume von wöchentlich bis quartalsweise auswerten. So verbinden Sie kurzfristige Beobachtung mit langfristigen Trends.
Warum der Markenanteil den Unterschied macht
Der eigentliche Wert von SQP liegt im Vergleich mit dem Gesamtmarkt. Ein Suchbegriff kann für Sie gut laufen und dennoch ein Problem sein, wenn Ihr Anteil an den Käufen dieses Begriffs niedrig ist und Wettbewerber den Großteil abgreifen.
Umgekehrt zeigt ein hoher Markenanteil bei einem starken Begriff, wo Sie dominieren und diese Position verteidigen sollten. SQP macht damit sichtbar, wo Wachstum möglich ist und wo Sie bereits am Limit stehen.
Diese Trichter-Perspektive ist auch für die Werbung entscheidend. Ein Begriff mit vielen Klicks, aber schwacher Kaufrate deutet auf ein Listing- oder Preisproblem, nicht auf ein Gebotsproblem. Wie Sie daraus profitable Kampagnen bauen, zeigt der Beitrag zur Amazon PPC Profitabilität.
SQP in 6 Schritten auswerten
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Zugang sicherstellen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Marke in der Brand Registry registriert ist, da SQP nur so verfügbar ist.
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Zeitraum wählen: Öffnen Sie den Report in der Marken- oder ASIN-Sicht und wählen Sie einen aussagekräftigen Zeitraum.
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Trichter analysieren: Prüfen Sie je Suchbegriff, an welcher Stelle des Trichters Käufer abspringen, etwa zwischen Klick und Kauf.
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Markenanteil vergleichen: Setzen Sie Ihren Anteil an Klicks und Käufen ins Verhältnis zum Gesamtmarkt, um Chancen und Lücken zu erkennen.
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Maßnahmen ableiten: Ordnen Sie jedem Schwachpunkt die passende Maßnahme zu, etwa Listing, Preis oder Gebot.
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Wirkung nachverfolgen: Werten Sie die Begriffe nach den Änderungen erneut aus, um zu prüfen, ob der Anteil steigt.
Von der Analyse zur Handlung
SQP ist nur so wertvoll wie die Maßnahmen, die daraus folgen. Ein Begriff mit hohem Volumen, aber niedrigem Markenanteil ist ein Wachstumsziel: Hier lohnen stärkere Gebote, besseres Listing und geprüfter Preis. Ein Begriff mit vielen Klicks, aber wenigen Käufen deutet auf ein Conversion-Problem.
Der häufigste Fehler ist, SQP nur als Rückspiegel zu lesen. Der Report zeigt die Vergangenheit, doch Ihre Entscheidungen betreffen die Zukunft. Ohne eine Prognose, wie sich Nachfrage und Wettbewerb entwickeln, bleibt die Auswertung reaktiv.
Genau hier entsteht der größte Hebel: die Verbindung aus der Trichter-Wahrheit von SQP und einer vorausschauenden Steuerung von Geboten und Preisen. Wer beides verbindet, handelt, bevor der Wettbewerb reagiert.
Wie MarketplAIce SQP in Umsatz übersetzt
MarketplAIce nutzt die Logik hinter SQP und denkt sie voraus. Statt nur zu zeigen, was war, prognostiziert die Plattform Nachfrage und Wettbewerb je Suchbegriff fünf Tage im Voraus und passt Gebote vorausschauend an, bevor sich Chancen schließen.
So investieren Sie Werbebudget gezielt in Begriffe mit wachsendem Potenzial und hohem Anteilsspielraum, statt Geboten hinterherzulaufen. Die Erkenntnisse aus SQP werden damit nicht nur analysiert, sondern automatisiert in profitable Entscheidungen übersetzt.
Weil MarketplAIce kanalübergreifend arbeitet, verbinden Sie Amazon mit Ihren weiteren Marktplätzen. Sie können MarketplAIce 14 Tage kostenlos testen und Ihre Suchbegriffs-Strategie datengetrieben steuern. Welcher Plan passt, sehen Sie auf der Seite Preise.
FAQ
Was ist der Amazon Search Query Performance Report?
SQP ist ein Bericht in Amazon Brand Analytics, der für Ihre relevantesten Suchbegriffe den kompletten Kauftrichter zeigt, von Impressions über Klicks und Warenkorb-Hinzufügungen bis zum Kauf, jeweils für den Gesamtmarkt und Ihren Markenanteil.
Wer kann auf SQP zugreifen?
Der Zugang setzt die Brand Registry voraus. Nur Markeninhaber mit entsprechender Rolle sehen den Report unter Brand Analytics im Seller Central. Ohne registrierte Marke ist SQP nicht verfügbar.
Was macht den Markenanteil so wertvoll?
Der Markenanteil zeigt, wie viel eines Suchbegriffs Sie im Vergleich zum Gesamtmarkt gewinnen. So erkennen Sie, wo Wettbewerber den Großteil abgreifen und wo Sie dominieren, und können gezielt in Begriffe mit Anteilsspielraum investieren.
Welche Sichten bietet SQP?
SQP bietet eine Markensicht und eine ASIN-Sicht und lässt sich über verschiedene Zeiträume von wöchentlich bis quartalsweise auswerten. So verbinden Sie kurzfristige Beobachtung mit langfristigen Trends.
Wie erkenne ich ein Conversion-Problem im SQP?
Wenn ein Begriff viele Klicks, aber wenige Käufe erzeugt, springen Käufer zwischen Klick und Kauf ab. Das deutet auf ein Listing- oder Preisproblem hin, nicht auf ein Gebotsproblem, und erfordert entsprechend andere Maßnahmen.
Reicht SQP allein für gute Entscheidungen?
SQP zeigt die Vergangenheit und ist damit ein wertvoller Rückspiegel, aber kein Blick nach vorn. Für gute Entscheidungen sollten Sie die Erkenntnisse mit einer Prognose von Nachfrage und Wettbewerb verbinden, um vorausschauend zu handeln.
Wie hilft MarketplAIce mit SQP-Daten?
MarketplAIce denkt die SQP-Logik voraus und prognostiziert Nachfrage und Wettbewerb je Suchbegriff fünf Tage im Voraus. So passt es Gebote vorausschauend an und lenkt Budget in Begriffe mit wachsendem Potenzial und Anteilsspielraum.
Über den Autor
Jorginho Engelmeyer ist Gründer von MarketplAIce und seit über acht Jahren im Amazon- und Marktplatz-Advertising aktiv. Er hilft Marken und Agenturen, Daten aus Brand Analytics in profitable, vorausschauende Kampagnen zu übersetzen. Mehr zu seiner Arbeit finden Sie auf der Seite Expertise.