Kaufland Basic vs. Plus 2026: Welches Paket lohnt sich?
Kaufland Basic vs. Plus 2026: 39,95 € oder 59,95 € netto im Monat — Entscheidungshilfe, ab welchem Umsatz sich das Plus-Paket für Sie wirklich rechnet.

Die Kurzfassung: Kaufland bietet Händlern 2026 zwei Pakete an — Basic für 39,95 € netto im Monat und Plus für 59,95 € netto im Monat. Beide geben Zugang zu allen Kaufland-Marktplätzen in den aktuell neun Ländern, beide haben dieselbe kategorieabhängige Provision zwischen 4 und 16 Prozent, und in beiden ist das Einstellen von Angeboten kostenlos. Der Unterschied liegt woanders: Das Plus-Paket enthält zusätzlich 30 € Werbebudget pro Monat für Sponsored Products sowie eine Verlinkung zu Ihrem eigenen Onlineshop.
Die Entscheidung zwischen Kaufland Basic und Plus ist damit keine Frage des Prinzips, sondern eine Rechenaufgabe. Bei geringem Umsatz wiegt die Differenz von 20 € pro Monat relativ schwer. Bei wachsendem Sortiment amortisiert sich das Plus-Paket über das enthaltene Werbebudget und die zusätzliche Sichtbarkeit oft von selbst. Dieser Artikel zeigt, ab welchem Punkt der Wechsel für Sie Sinn ergibt und wie MarketplAIce die Entscheidung datenbasiert unterstützt.
Die Fakten: Was Basic und Plus jeweils bieten
Beide Kaufland-Pakete geben Ihnen vollen Zugriff auf den Marktplatz — es gibt keine funktionale Basisversion mit eingeschränktem Katalog oder reduzierter Sichtbarkeit. Die monatliche Grundgebühr im Basic-Paket beträgt 39,95 € netto, im Plus-Paket 59,95 € netto. Das Einstellen einzelner Angebote kostet in beiden Paketen nichts.
Die Verkaufsprovision ist in beiden Paketen identisch und liegt kategorieabhängig zwischen 4 und 16 Prozent des Verkaufspreises. Niedrigere Sätze gelten häufig für höherpreisige Kategorien wie Elektronik, höhere Sätze für margenstarke Kleinwaren wie Mode oder Accessoires. Die Provision unterscheidet sich also nicht danach, welches Paket Sie gebucht haben, sondern ausschließlich nach Warenkategorie.
Der eigentliche Unterschied liegt in zwei konkreten Zusatzleistungen des Plus-Pakets: einem monatlichen Werbebudget von 30 € für Sponsored Product Ads und einer Verlinkung zu Ihrem eigenen Onlineshop direkt aus Ihrem Kaufland-Auftritt. Beide Pakete sind zudem monatlich kündbar beziehungsweise wechselbar — Sie können also mit Basic starten und bei steigendem Umsatz jederzeit auf Plus upgraden.
Wann Basic ausreicht
Für Einsteiger mit kleinem Sortiment oder einer Testphase auf Kaufland ist das Basic-Paket meist die richtige Wahl. Solange Sie noch nicht wissen, ob Ihr Sortiment auf diesem Marktplatz funktioniert, hält die niedrigere Grundgebühr das Risiko überschaubar.
Bei geringem monatlichem Umsatz wiegt die Grundgebühr relativ schwer. Wenn Sie beispielsweise nur wenige hundert Euro Umsatz pro Monat erzielen, kann bereits die Basic-Gebühr von 39,95 € einen spürbaren Anteil Ihrer Marge auffressen — das zusätzliche Werbebudget von Plus würde diese Rechnung in der Startphase kaum verbessern, weil ohnehin noch zu wenig Traffic und Conversion-Daten vorliegen.
Auch Händler ohne eigenen Onlineshop profitieren zunächst wenig vom Plus-Vorteil der Shop-Verlinkung, da dieses Feature ins Leere läuft, wenn es kein Ziel für den Link gibt. In diesem Fall ist Basic die konsequentere Wahl, bis sich entweder der Umsatz stabilisiert oder ein eigener Shop aufgebaut ist.
In 5 Schritten zur richtigen Paketwahl
- Monatsumsatz schätzen: Ermitteln Sie Ihren erwarteten Kaufland-Umsatz für die nächsten drei Monate realistisch.
- Werbebedarf prüfen: Klären Sie, ob Sie ohnehin Sponsored Products schalten wollen — dann rechnet sich das enthaltene Budget schneller.
- Eigenen Shop einbeziehen: Prüfen Sie, ob Sie einen eigenen Onlineshop haben, den die Plus-Verlinkung sinnvoll ergänzen kann.
- Deckungsbeitrag rechnen: Vergleichen Sie die 20 € Differenz mit dem erwarteten Zusatzumsatz durch mehr Sichtbarkeit.
- Testphase einplanen: Starten Sie im Zweifel mit Basic, sammeln Sie Daten, und wechseln Sie erst bei stabilem Wachstum zu Plus.
Wann sich Plus rechnet
Sobald Ihr Sortiment eine gewisse Größe erreicht oder Sie aktiv Markenaufbau auf Kaufland betreiben, kippt die Rechnung meist zugunsten von Plus. Das enthaltene Werbebudget von 30 € pro Monat deckt einen Teil der Kosten für Sponsored Products ab, die viele Händler ohnehin einsetzen, um in den umkämpften Suchergebnissen sichtbar zu bleiben.
Wichtiger ist oft die Shop-Verlinkung. Wenn Sie bereits einen eigenen Onlineshop betreiben, öffnet die Verlinkung aus dem Kaufland-Auftritt einen zusätzlichen Traffic-Kanal, über den Kunden direkt zu Ihrem Shop wechseln können — ohne die Marktplatzprovision auf diesen Folgekauf. Bei wiederkehrenden Kunden kann sich dieser Effekt über die Zeit stärker auszahlen als die reine Werbegutschrift.
Die Differenz von 20 € pro Monat amortisiert sich häufig bereits durch einen einzigen zusätzlichen Verkauf, den Sie über das inkludierte Werbebudget oder die Shop-Verlinkung generieren. Wer regelmäßig mehrere hundert Euro Umsatz auf Kaufland macht, sollte die Wechseloption deshalb konkret durchrechnen, statt aus Gewohnheit im Basic-Paket zu bleiben.
MarketplAIce hilft bei dieser Entscheidung, indem es Ihre tatsächliche Marge über beide Pakete hinweg transparent macht — inklusive Provision, Werbekosten und dem Effekt des enthaltenen Budgets. Weil das System kanalübergreifend rechnet, sehen Sie sofort, ob ein Upgrade auf Plus Ihre Kaufland-Wirtschaftlichkeit tatsächlich verbessert oder nur zusätzliche Fixkosten erzeugt.
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Die Provision richtig einkalkulieren, unabhängig vom Paket
Weil die Verkaufsprovision zwischen 4 und 16 Prozent in beiden Paketen identisch ist, sollte sie bei der Paketentscheidung nicht überbewertet werden — sie fällt so oder so an. Trotzdem lohnt es sich, die Provisionsstruktur genau zu kennen, bevor Sie über Basic oder Plus entscheiden, weil sie die absolute Höhe Ihrer Marge und damit die relative Bedeutung der Grundgebühr bestimmt.
Kategorien mit niedriger Provision, etwa hochpreisige Elektronik, verkraften eine höhere Grundgebühr leichter, weil ein einzelner Verkauf mehr Deckungsbeitrag liefert. Kategorien mit hoher Provision und niedrigem Stückpreis, etwa günstige Haushaltswaren, brauchen dagegen ein hohes Verkaufsvolumen, damit sich überhaupt eine der beiden Grundgebühren lohnt.
Rechnen Sie deshalb die Grundgebühr immer im Verhältnis zu Ihrem Produktmix und nicht isoliert. Ein Händler mit wenigen hochpreisigen Artikeln trifft eine andere Paketentscheidung als ein Händler mit vielen günstigen Kleinteilen — auch bei ähnlichem Gesamtumsatz. Details zur gesamten Gebührenstruktur, inklusive Rechenbeispielen, finden Sie in unserem Artikel zu Kaufland Gebühren 2026.
Der Wechsel zwischen Basic und Plus in der Praxis
Ein oft übersehener Vorteil: Beide Pakete lassen sich monatlich anpassen, sodass die Paketwahl kein dauerhaftes Commitment ist. Viele Händler starten bewusst mit Basic während der Aufbauphase und wechseln erst zu Plus, wenn feste Muster im Umsatz erkennbar sind — etwa vor einem Saisonhoch wie dem Weihnachtsgeschäft, wenn zusätzliche Sichtbarkeit besonders viel bringt.
Ebenso sinnvoll ist der umgekehrte Weg: Wer saisonal stark schwankt, kann in umsatzschwachen Monaten auf Basic zurückwechseln und die Fixkosten senken, ohne den Marktplatzzugang zu verlieren. Diese Flexibilität wird in der Praxis zu selten genutzt, weil Händler die Umstellung als Aufwand empfinden, obwohl sie in wenigen Minuten im Verkäuferkonto erledigt ist.
Wer die Paketwahl aktiv als saisonalen Hebel nutzt statt als einmalige Entscheidung, holt langfristig mehr aus beiden Modellen heraus. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Ihr aktuelles Paket noch zu Ihrem tatsächlichen Umsatzverlauf passt, statt die einmal getroffene Entscheidung dauerhaft unverändert zu lassen.
FAQ
Was kostet das Kaufland Basic-Paket?
Das Basic-Paket kostet 39,95 € netto pro Monat und gibt vollen Zugang zu allen Kaufland-Marktplätzen. Das Einstellen von Angeboten ist kostenlos, es fällt lediglich die kategorieabhängige Verkaufsprovision an.
Was kostet das Kaufland Plus-Paket?
Das Plus-Paket kostet 59,95 € netto pro Monat. Es enthält zusätzlich 30 € Werbebudget für Sponsored Products sowie eine Verlinkung zu Ihrem eigenen Onlineshop.
Ist die Provision im Plus-Paket niedriger?
Nein. Die Verkaufsprovision liegt in beiden Paketen kategorieabhängig zwischen 4 und 16 Prozent — sie unterscheidet sich nicht nach Paket, sondern nach Warenkategorie.
Ab welchem Umsatz lohnt sich Plus?
Eine feste Umsatzschwelle gibt es nicht, da sie vom individuellen Produktmix abhängt. Als Faustregel gilt: Sobald das enthaltene Werbebudget und die Shop-Verlinkung realistisch mehr als 20 € Zusatzertrag pro Monat bringen, rechnet sich der Wechsel.
Kann ich zwischen Basic und Plus wechseln?
Ja. Beide Pakete sind monatlich anpassbar, sodass Sie flexibel zwischen den Tarifen wechseln können — etwa saisonal je nach Umsatzverlauf.
Brauche ich einen eigenen Onlineshop, um Plus sinnvoll zu nutzen?
Nicht zwingend, aber die Shop-Verlinkung entfaltet nur mit eigenem Shop ihren vollen Nutzen. Ohne eigenen Shop ist der Vorteil von Plus im Wesentlichen auf das Werbebudget beschränkt.
Verändert die Paketwahl mein Ranking auf Kaufland?
Direkt nicht, indirekt schon. Das im Plus-Paket enthaltene Werbebudget kann über Sponsored Products zusätzliche Sichtbarkeit schaffen, die sich mittelbar auch auf organisches Ranking und Verkaufszahlen auswirkt.
Über den Autor
Jorginho Engelmeyer ist Gründer von MarketplAIce und seit über acht Jahren im Amazon- und Marktplatz-Advertising aktiv. Er begleitet Händler und Agenturen beim profitablen Wachstum auf Amazon, eBay, Otto, Kaufland und Temu. Mehr zu seiner Expertise: /expertise.
MarketplAIce ist die prädiktive KI-Plattform für Händler und Agenturen — vorausschauende Gebotsoptimierung, Listing-Optimierung und Repricing über alle Marktplätze. Einen Einstieg in den Marktplatz finden Sie im Artikel Bei Kaufland verkaufen 2026. Jetzt 14 Tage kostenlos testen.