Amazon Brand Store 2026 aufbauen: Anleitung
Amazon Brand Store 2026 Schritt fuer Schritt aufbauen: kostenloser Markenshop, Module, Storefront-Link, Verbindung mit Sponsored Brands und Store-Insights nutzen.

Die Kurzfassung: Der Amazon Brand Store ist ein kostenloser, mehrseitiger Markenshop fuer Verkaeufer mit Brand Registry. Er gibt Ihrer Marke einen eigenen Storefront-Link, auf dem Sie Ihre Produkte ohne Wettbewerber-Anzeigen praesentieren. Sie bauen ihn aus vorgefertigten Modulen und Kacheln zusammen, ganz ohne Programmierung. Der Brand Store ist die ideale Landingpage fuer Sponsored-Brands-Kampagnen und Posts und erhoeht Markenbindung sowie Cross-Selling. Ueber die Store-Insights sehen Sie Besucher, Verweildauer, Verkaeufe und die Wirkung Ihrer Traffic-Quellen. Voraussetzung ist eine eingetragene Marke in der Amazon Brand Registry. Wer diese hat, sollte den Brand Store als zentralen Baustein seiner Markenstrategie nutzen, denn er ist eine der wenigen kostenlosen Flaechen, auf denen Sie die volle Kontrolle ueber die Markendarstellung behalten.
Was der Amazon Brand Store ist
Der Brand Store ist ein eigenstaendiger Markenbereich innerhalb von Amazon. Anders als eine normale Produktseite gehoert diese Flaeche allein Ihrer Marke, ohne Anzeigen von Wettbewerbern.
Sie erhalten einen eigenen Storefront-Link, den Sie ueberall einsetzen koennen, etwa in Social Media, Newslettern oder auf Ihrer Website. Kunden landen dann in Ihrer kuratierten Markenwelt statt auf einer einzelnen, von Konkurrenz umgebenen Produktseite.
Der Store ist mehrseitig aufgebaut. Sie koennen eine Startseite, Kategorieseiten und Themenseiten anlegen und so Ihr Sortiment strukturiert praesentieren. Das macht ihn besonders wertvoll fuer Marken mit breitem Sortiment oder erklaerungsbeduerftigen Produkten.
Voraussetzung: Brand Registry
Ein Brand Store steht ausschliesslich Verkaeufern mit eingetragener Marke in der Amazon Brand Registry offen. Ohne registrierte Marke koennen Sie keinen Store erstellen.
Die Brand Registry ist die Basis fuer fast alle Markenfunktionen auf Amazon, darunter A+ Content, Sponsored Brands und der Markenschutz. Sie ist damit der Eintrittspunkt in das gesamte Marken-Oekosystem.
Falls Sie noch nicht registriert sind, ist das Ihr erster Schritt. Wie Sie Brand Registry und Markenschutz einrichten, lesen Sie unter /blog/amazon-brand-registry-markenschutz-2026. Erst danach koennen Sie den Brand Store aufbauen.
Aufbau aus Modulen und Kacheln
Der Brand Store wird ueber einen Baukasten erstellt. Sie waehlen vorgefertigte Module und Kacheln aus und fuellen sie mit Bildern, Texten, Videos und Produkten. Programmierkenntnisse sind nicht noetig.
Typische Module sind Hero-Banner fuer den ersten Eindruck, Produktgitter, Bild-Text-Kombinationen und Video-Bloecke. So entsteht eine konsistente Markenpraesentation, die Sie selbst gestalten und jederzeit aktualisieren koennen.
Wichtig ist eine klare Struktur. Fuehren Sie Besucher von der Startseite logisch zu Kategorien und Bestsellern. Ein ueberladener Store verwirrt, ein klar gegliederter fuehrt den Kunden gezielt zum Kauf. Denken Sie in Customer Journeys, nicht in einzelnen Produkten.
Der Brand Store als Werbe-Landingpage
Der groesste strategische Vorteil des Brand Stores liegt in der Verbindung mit Werbung. Sponsored-Brands-Kampagnen koennen direkt auf Ihren Store oder eine bestimmte Store-Unterseite verlinken.
Das veraendert die Wirkung Ihrer Werbung grundlegend. Statt einen Klick auf eine einzelne Produktseite zu lenken, fuehren Sie Interessenten in Ihre gesamte Markenwelt. Das erhoeht die Chance auf Cross-Selling und mehrere Kaeufe pro Besuch.
Auch Amazon Posts und externe Traffic-Quellen profitieren von dieser Landingpage. Wenn Sie ueber Social Media oder Influencer Reichweite aufbauen, ist der Brand Store ein deutlich besserer Zielpunkt als eine nackte Produktseite. Wie Sie Sponsored-Brands-Kampagnen profitabel steuern, vertieft der Beitrag /blog/amazon-sponsored-products-vs-brands-vs-display-2026.
Store-Insights richtig nutzen
Der Brand Store liefert eigene Analytics, die Store-Insights. Dort sehen Sie Besucherzahlen, Seitenaufrufe, Verweildauer, Umsatz und Bestellungen, die ueber den Store laufen.
Besonders wertvoll ist die Aufschluesselung nach Traffic-Quelle. Sie koennen ueber Quellen-Tags erkennen, wie viel Traffic aus Sponsored Brands, aus organischem Amazon-Verkehr oder aus externen Kanaelen kommt und wie gut diese Quellen konvertieren.
Damit wird der Store zum Mess-Instrument. Sie erkennen, welche externen Kampagnen tatsaechlich Umsatz bringen, und koennen Ihr Budget entsprechend verschieben. Wer externe Werbung auf Amazon schaltet, sollte diese Insights konsequent auswerten.
In 6 Schritten zum eigenen Brand Store
- Sichern Sie die Brand Registry. Ohne eingetragene Marke koennen Sie keinen Store erstellen. Schliessen Sie zuerst die Markenregistrierung ab.
- Planen Sie die Store-Struktur. Legen Sie fest, welche Startseite, Kategorie- und Themenseiten Sie brauchen, und denken Sie in Customer Journeys.
- Bauen Sie die Seiten aus Modulen. Nutzen Sie Hero-Banner, Produktgitter, Bild-Text-Bloecke und Videos fuer eine konsistente Markendarstellung.
- Pflegen Sie Bilder und Texte sorgfaeltig. Hochwertige Visuals und klare Botschaften entscheiden ueber den ersten Eindruck und die Verweildauer.
- Verknuepfen Sie den Store mit Werbung. Leiten Sie Sponsored-Brands-Kampagnen und Posts auf den Store oder gezielte Unterseiten.
- Werten Sie die Store-Insights aus. Analysieren Sie Traffic-Quellen, Verweildauer und Umsatz und optimieren Sie Struktur und Budgetverteilung.
Wie MarketplAIce den Brand Store unterstuetzt
Der Brand Store ist die Buehne, aber der Traffic darauf kommt grossteils ueber Werbung. Genau dort setzt MarketplAIce an: bei der praediktiven Steuerung Ihrer Sponsored-Brands-Gebote und Budgets.
Statt Gebote reaktiv anzupassen, prognostiziert die Plattform die Performance fuenf Tage im Voraus ueber 15 Dimensionen. So fliesst Ihr Werbebudget genau dann in Store-Kampagnen, wenn die Conversion-Wahrscheinlichkeit am hoechsten ist.
Zusaetzlich hilft die Listing-Optimierung dabei, dass die Produkte hinter Ihren Store-Kacheln konsistent und ueberzeugend praesentiert werden. Store, Werbung und Listing greifen so ineinander, statt isoliert zu laufen. Das Ergebnis ist mehr profitabler Traffic in Ihre Markenwelt.
Welche Traffic-Quellen Ihren Store fuellen
Ein Brand Store ist nur so wertvoll wie der Traffic, den Sie hineinleiten. Viele Marken bauen einen schoenen Store und wundern sich dann, warum kaum jemand ihn besucht. Der Grund ist meist, dass keine Quelle gezielt auf den Store verweist.
Es gibt drei Hauptquellen. Erstens internen Amazon-Traffic ueber Sponsored Brands, das Markenlogo in den Suchergebnissen und Amazon Posts. Zweitens organischen Traffic von Kunden, die Ihre Marke bereits kennen und gezielt suchen. Drittens externen Traffic aus Social Media, Newslettern, Influencer-Kooperationen oder Ihrer eigenen Website.
Gerade der externe Traffic ist strategisch wertvoll. Amazon bewertet Verkaeufer positiv, die zusaetzliche Kunden auf die Plattform bringen, und der Brand Store ist ein deutlich besserer Zielpunkt als eine einzelne Produktseite. Versehen Sie externe Links mit Quellen-Tags, damit Sie spaeter in den Store-Insights genau sehen, welcher Kanal funktioniert. So wird aus blossem Traffic eine messbare Investition.
Haeufige Fehler beim Store-Aufbau
Die meisten schwachen Brand Stores scheitern nicht an fehlenden Funktionen, sondern an vermeidbaren Gestaltungsfehlern. Wenn Sie diese kennen, umgehen Sie sie von Anfang an.
Der haeufigste Fehler ist Ueberladung. Marken packen jedes Produkt und jede Botschaft auf die Startseite und verwirren damit den Besucher. Besser ist eine klare Hierarchie, die von einem starken Hero-Banner ueber wenige Kategorien zu den Bestsellern fuehrt. Weniger Auswahl pro Seite bedeutet oft mehr Verkaeufe.
Der zweite Fehler ist mangelnde Pflege. Ein Store mit veralteten Aktionen, vergriffenen Produkten oder Bildern in unterschiedlicher Qualitaet wirkt unprofessionell und kostet Vertrauen. Der dritte Fehler ist eine fehlende mobile Optimierung: Ein Grossteil der Besucher kommt ueber das Smartphone, weshalb Sie jede Seite in der mobilen Vorschau pruefen sollten. Wer Struktur, Pflege und mobile Darstellung im Griff hat, hebt sich bereits von der Mehrheit der Stores ab.
Ein vierter, oft uebersehener Fehler ist das Fehlen jeder Erfolgsmessung. Viele Marken bauen den Store einmal auf und schauen danach nie wieder in die Store-Insights. Damit verschenken sie genau die Daten, die zeigen, welche Seiten funktionieren und welche Traffic-Quellen sich lohnen. Nehmen Sie sich daher feste Zeitpunkte vor, etwa monatlich, um Besuche, Verweildauer und Umsatz pro Seite zu pruefen und den Store auf Basis dieser Zahlen schrittweise zu verbessern.
Den Store als Teil der Markenstrategie denken
Der groesste Hebel entsteht, wenn der Brand Store nicht isoliert steht, sondern mit Ihren uebrigen Markenflaechen zusammenspielt. Store, Sponsored Brands, Posts und A+ Content verstaerken sich gegenseitig, wenn sie eine gemeinsame Bildsprache und Botschaft teilen.
Denken Sie in einer durchgaengigen Customer Journey. Eine Sponsored-Brands-Anzeige weckt Aufmerksamkeit, der Store vertieft das Markenerlebnis, der A+ Content auf der Produktseite ueberzeugt im Detail und Posts halten die Marke ueber die Zeit praesent. Jede Flaeche uebernimmt eine andere Rolle im Kaufprozess.
Genau hier liegt der oft uebersehene Wert des Stores: Er ist die zentrale Buehne, auf die alle anderen Flaechen einzahlen. Wer den Store konsequent als Knotenpunkt seiner Markenstrategie nutzt und den Traffic dorthin praediktiv und profitabel steuert, holt aus jeder Werbeflaeche mehr heraus. MarketplAIce unterstuetzt diesen Knotenpunkt, indem es die Gebote und Budgets der zufuehrenden Kampagnen vorausschauend optimiert.
So gliedern Sie die Seiten Ihres Stores sinnvoll
Die Seitenstruktur entscheidet darueber, ob Besucher sich zurechtfinden oder frustriert abspringen. Eine durchdachte Gliederung fuehrt den Kunden ohne Umwege vom ersten Eindruck bis zum passenden Produkt.
Bewaehrt hat sich eine flache Hierarchie. Die Startseite uebernimmt die Rolle des Schaufensters mit einem starken Hero-Banner, einer kurzen Markenaussage und den wichtigsten Einstiegspunkten. Von dort fuehren Sie in wenige, klar benannte Kategorieseiten, etwa nach Produktgruppen, Anwendungsfaellen oder Zielgruppen sortiert.
Themenseiten ergaenzen dieses Geruest sinnvoll, wenn Ihr Sortiment erklaerungsbeduerftig ist. Eine Seite, die ein Problem aufgreift und passende Produkte buendelt, holt Besucher dort ab, wo ihr Bedarf entsteht. Vermeiden Sie tiefe Verschachtelungen mit vielen Klickebenen, weil jeder zusaetzliche Schritt Besucher kostet. Pruefen Sie die fertige Struktur konsequent aus Sicht eines Erstbesuchers, der Ihre Marke noch nicht kennt, und nicht aus Ihrer eigenen Innensicht.
Denken Sie die Struktur ausserdem von Anfang an mit Ihren Werbezielen zusammen. Wenn Sie planen, eine Sponsored-Brands-Kampagne auf eine bestimmte Produktgruppe zu lenken, sollte es dafuer eine passende Store-Unterseite geben, die genau diese Gruppe zeigt. So landet der Klick nicht auf einer ueberfrachteten Startseite, sondern direkt im relevanten Kontext. Diese Abstimmung zwischen Seitenstruktur und Kampagnenzielen erhoeht die Conversion spuerbar und macht spaetere Auswertungen in den Store-Insights aussagekraeftiger.
FAQ
Kostet der Amazon Brand Store etwas?
Nein, der Brand Store selbst ist kostenlos. Voraussetzung ist lediglich eine eingetragene Marke in der Amazon Brand Registry. Kosten entstehen erst, wenn Sie ueber Sponsored Brands oder externe Kampagnen Traffic auf den Store lenken.
Brauche ich Programmierkenntnisse fuer den Store?
Nein. Der Brand Store wird ueber einen Baukasten aus vorgefertigten Modulen und Kacheln erstellt. Sie fuellen diese mit Bildern, Texten, Videos und Produkten. Programmierung ist nicht erforderlich, gestalterisches Auge hilft aber.
Wer kann einen Brand Store erstellen?
Nur Verkaeufer mit einer eingetragenen Marke in der Amazon Brand Registry. Die Brand Registry ist die Voraussetzung fuer fast alle Markenfunktionen, darunter auch A+ Content und Sponsored Brands. Ohne sie ist kein Store moeglich.
Wofuer brauche ich den Storefront-Link?
Der Storefront-Link fuehrt direkt in Ihre Markenwelt ohne Wettbewerber-Anzeigen. Sie koennen ihn in Social Media, Newslettern, auf Ihrer Website und in Werbung einsetzen, um Besucher gezielt auf Ihr gesamtes Sortiment statt auf eine einzelne Produktseite zu lenken.
Was zeigen die Store-Insights?
Die Store-Insights liefern Besucherzahlen, Seitenaufrufe, Verweildauer, Umsatz und Bestellungen. Besonders wertvoll ist die Aufschluesselung nach Traffic-Quelle, mit der Sie erkennen, welche internen und externen Kampagnen tatsaechlich Umsatz bringen.
Lohnt sich der Brand Store auch fuer kleine Marken?
Ja. Da er kostenlos ist und volle Kontrolle ueber die Markendarstellung bietet, lohnt er sich auch fuer kleinere Marken. Gerade beim Aufbau externer Reichweite ist der Store ein deutlich besserer Zielpunkt als eine einzelne Produktseite.
Wie haengen Brand Store und Sponsored Brands zusammen?
Sponsored-Brands-Kampagnen koennen direkt auf den Store oder eine Unterseite verlinken. Das fuehrt Interessenten in Ihre gesamte Markenwelt statt auf ein einzelnes Produkt und erhoeht Cross-Selling. Der Store ist damit die ideale Landingpage fuer Markenwerbung.
Ueber den Autor
Jorginho Engelmeyer ist Gruender von MarketplAIce und seit ueber acht Jahren im Amazon-Advertising taetig. Er begleitet Marken dabei, ihren Brand Store, ihre Werbung und ihre Listings zu einer schluessigen Markenstrategie zu verbinden. Mehr ueber seinen Hintergrund unter /expertise.
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